Dr. Hermann Drummer
Klaus Häffner
Uwe Döbler
Dr. Karl-Friedrich Ossberger
Willi Halbritter
Hans-Heinrich Häffner
Christiane Strub
Der Chocolatier Heubeck bei der Arbeit
Der Start war hart. Es ging nur über Weiß-blau: Die offizielle Eintragung ins Vereinsregister.

Gründungsmitglieder

Dr. Hermann Drummer, Erster Vorsitzender

Hermann Drummer verließ im Jahr 1977 Franken, zog in die Schweiz und studierte in Konstanz. Dort forschte er auch, bevor er sich dem Journalismus zuwandte und Redakteur bei der Thurgauer AZ wurde. Sein Leben änderte sich von Grund auf als er 1986 ‚die Seiten wechselte’ und sich in der Staatskanzlei NRW der Regierungsplanung widmete. Es war eine spannende und herausfordernde Zeit, in die auch die Kanzlerkandidatur von Ministerpräsident Johannes Rau fiel. 1991 ging er nach Brüssel in die Landesvertretung NRW. Obwohl er anfangs nur das Wort ‚Europa’ buchstabieren konnte, wurde er dort überraschend schnell heimisch. Als Wolfgang Clement das Land als Ministerpräsident verließ, sah er sich auch nach etwas anderem um und fand Kohtes Klewes den deutschen PR – Marktführer, der in Brüssel ein Public Affairs Büro aufbauen wollte. Als ‚Pionier’ leitete er die Agentur von 2002 bis 2010. Heute fühlt er sich als selbständiger Berater pudelwohl.
 

Als Bürger von Eurocity fühlte sich Hermann Drummer immer genau am richtigen Knotenpunkt eines europäischen Netzwerkes. Und das war für ihn nie nur eine Frage der Strategie, sondern auch des Lebensgefühls. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten „jeden Quadratzentimeter der europäischen Landkarte bereist“. Meist mit dem Auto, „denn dann kann ich jederzeit aussteigen und die Eigenart eines Ortes schauen, hören, riechen, fühlen“. Seine Landkarte ist auch eine kulinarische. Er weiß, wo es in der spanischen Extremadura den besten iberischen Schinken gibt, welcher kleine Ort in der Toskana ein besonderes Olivenöl herstellt, welche Käserei man in der Schweiz auf jeden Fall besuchen sollte. Bei ihm begeistern sich Kopf und Bauch unisono für den Reichtum des Kontinents: „Kulturelle Vielfalt ist kein theoretisches Konzept: Man kann sie schmecken, und das ist eine wunderbare Werbung für Europa.“


Heute hat er sich noch ein Ziel vorgenommen. Er möchte seine Heimat ‚wertiger’ und sichtbarer in der europäischen Landschaft machen. Er ist sich sicher, dass das möglich ist. Er weiß aber auch: „Das wird ein dornenreicher Weg – und das eine oder andere Fettnäpfchen wartet auch auf mich!“

hermann.drummer@wir-sind-rotweiss.de

www.die-fraenkischen-genusstage.de

Klaus Häffner, Zweiter Vorsitzender

Klaus Häffner ist 1951 in Weißenburg geboren. Er ist Journalist und Kulturbeauftrager der Stadt Weißenburg.

Es war vielleicht nicht der Höhepunkt seiner Karriere, als er 2009 den Frankenwürfel verliehen bekam. Aber es war ein sehr schöner Moment, als Franke geadelt zu werden. Der Franke ist ein Gewürfelter, das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass der Franke viele Seiten hat. Seiten, die es zu entdecken gilt.

Der "gewürfelte" Klaus Häffner hat viele Seiten für Franken geöffnet. Zahlreiche journalistische Stationen haben ihn seine Herkunft nicht vergessen lassen. Allen sind die Jahre bekannt, als Klaus Häffner an der Spitze des Frankenstudios (Bayerischer Rundfunk) stand. Seit einiger Zeit hat er sich aus gesundheitlichen Gründen von dieser Spitzenposition zurückgezogen. Still ist es dennoch nicht um ihn geworden. Als Kulturbeauftragter der Stadt Weißenburg holte er das erste Fränkische Krimifestival nach Weißenburg. Ein Ereignis mit vielen großen Künstlern und Überraschungen -  ein voller Erfolg!

Uwe Döbler, Schatzmeister

Uwe Döbler ist 1963 in Weißenburg geboren und aufgewachsen. Er verließ 1982 Weißenburg in Richtung Oberbayern, studierte an der Fachhochschule Rosenheim und schloss dort als Wirtschaftsingenieur ab. 1987 kehrte er ins Fränkische zurück und hat mit kurzen Unterbrechungen seinen Wohnsitz wieder in Weißenburg. Er ist seitdem als Führungskraft im Bereich Materialwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene tätig.

 

Der leidenschaftliche Netzwerker engagierte sich nach 1990 fast ein Jahrzehnt lang ehrenamtlich in verschiedenen Gremien der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung mit Sitz in Polen. Dort lernte er die interkulturelle Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedensten West- und Osteuropäischen Staaten, aber auch den USA schätzen. Diese  Erfahrungen erleichterten ihm im Zeichen der Globalisierung die Zusammenarbeit mit osteuropäischen, asiatischen, nord- und südamerikanischen Geschäftspartnern.

 

Nach 2000 verlagerte Uwe Döbler sein ehrenamtliches Engagement auf die Kommunalpolitik. Seit 2002 ist er sowohl Mitglied des Weißenburger Stadtrats als auch Aufsichtsrat der Stadtwerke Weißenburg, und seit 2008 ist er auch Kreisrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Sein kommunalpolitisches Engagement zielt darauf ab, den ländlichen Raum zu stärken. Uwe Döbler konzentriert sich dabei vor allem auf die drei Bereiche Bildung, Kommunikations- und Kreativwirtschaft und erneuerbare Energien. Er setzt sich seit Jahren für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region ein, engagierte sich im Landkreisbündnis gegen Atomkraft und ist ehrenamtlich als Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Altmühlfranken tätig.

 

Auch im Berufsleben setzt Uwe Döbler auf Erneuerbare Energien. Seit März 2012 arbeitet er als Bereichsleiter 'Supply Management' beim international tätigen Biogasanlagenhersteller agriKomp mit Sitz in Merkendorf, Landkreis Ansbach. Zudem betreibt er seit 2010 die regionale Informationsplattform Wugli.de
 

www.agrikomp.de

www.uwedoebler.de

www.wugli.de

 

Dr. Karl-Friedrich Ossberger, Mitglied des Vorstands

Dr. Karl-Friedrich Ossberger ist 1954 in Nürnberg geboren. Früher als gedacht trat er 1985 die Nachfolge seines Vaters an. Er ist ein Unternehmer, der sich leidenschaftlich für die Zukunft seines Unternehmens einsetzt: weitsichtig, dynamisch, nachdrücklich und eben auch mit ‚Fortune’. Diversifikation ist für ihn kein Fremdwort, sondern tagtäglich gelebte Wirklichkeit. Ossberger baut Turbinen, stellt hochwertige und geschmeidige Manschetten für Automobile auf Pressblower-Automaten her und reinigt Metallteile nach einem revolutionären Verfahren, das sie zusammen mit der Fraunhofer- Gesellschaft zur Marktreife entwickelten.

 

Die Turbinen sind auch in der vierten Unternehmergeneration noch immer der Klassiker im Portfolio der Ossberger GmbH + Co. Weit über 10.000 Turbinen für mittlere und kleinere Wasserkraftwerke produzieren in über 120 Ländern der Erde umweltfreundliche Energie aus Wasserkraft. Bereits vor Jahrzehnten und lange vor vielen Politikern war er davon überzeugt, dass der Anteil der erneuerbaren Energien bei weitem größer werden muss.


Dr. Ossberger ist nicht nur ein Unternehmer durch und durch, er ist auch ein engagierter Bürger, dem Politik, Gesellschaft und soziale Rahmenbedingen niemals egal waren. Immer mischte er sich ein – zum Wohle des Gemeinwesens. Zehn Jahre war er Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 2004 wurde er deren Ehrenvorsitzender. Aber auch für soziale und gesellschaftliche Projekte wendet er viel Zeit auf.

 

Es verwundert daher nicht, dass die Liste seiner Berufungen und Ehrungen sehr lang ist. Herausheben kann man die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. 2007 überreichte es ihm der damalige Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein in der Nürnberger Kaiserburg.


www.ossberger. de

Willi Halbritter, Mitglied des Vorstands

Willi Halbritter ist 1961 in Weißenburg geboren. Er ist Grafiker, Designer und Künstler.
 

Schlosser zu sein, das reichte ihm irgendwann nicht mehr. Es zog ihn hinaus in die Welt. Die war für ihn Berlin. Streifzüge unternahm er in den Orient und nach Osteuropa. Dort sog er alles auf, was er sehen konnte.

Heute ist er nach seinen Lehr- und Wanderjahren wieder in Franken gelandet. Vieles, was er gesehen hat, sprudelt anders und veredelt aus ihm heraus. Meist in seinem Bahnwärterhäuschen, der Villa Hügel, in Ellingen. Er bevorzugt für seine Werke einfache, möglichst direkte Lösungen. Linie, Form und Farbe werden immer auf das unbedingt erforderliche Maß zurückgeführt. Inspiriert von der Märchenwelt, dem Jugendstil und den zahlreichen Reisen nach Osteuropa und in den Orient gestaltet er Muster und Motive - und er schreibt auch Gedichte und Geschichten.


 www.willi-halbritter.de

Hans-Heinrich Häffner, Mitglied des Vorstands

Hans-Heinrich Häffner ist am 4. Juli 1963 in Nürnberg geboren. Schon als Kind interessierte er sich für die Politik, und so nimmt es nicht wunder, dass er bereits mit sechs Jahren regelmäßig die Zeitung las.

Während seiner Zeit auf dem Werner-von-Siemens-Gymnasium war es sein  Geschichtslehrer Gustav Mödl, der in ihm die Begeisterung für Geschichte entfachte, und  diese Leidenschaft währt bis zum heutigen Tage. Studiert hat er aber ab 1982 evangelisch-lutherische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Nachdem er sein Studium wegen der Bundeswehr unterbrechen musste, orientierte er sich im Jahr 1984 neu und begann an der Technischen Universität in Berlin ein Architekturstudium. Endlich kam sein Interesse an der Historie wieder auf seine Kosten: Er legte den Schwerpunkt auf die Architekturgeschichte. An der Technischen Hochschule in Darmstadt machte er sein Diplom bei Professor Max Bächer. Dieser Architekt und Hochschullehrer war ein renommierter Preisrichter bei zahlreichen Wettbewerben im In- und Ausland und als „König der Wettbewerbe“ bekannt.

Baugeschichte entwickelte sich immer stärker zu seiner Passion. Lange Jahre war er freier Mitarbeiter im Büro von Dr. Dr. Thomas Biller in Berlin, an dessen Forschungen und Gutachten in der Bauforschung, Architekturgeschichte und Denkmalpflege er sich beteiligte. Schon damals lenkte er sein Interesse auf Franken und verbrachte, wie er sagt, ‚vier sonnenreiche Sommer auf der Wülzburg!’ – forschend, versteht sich.

1996 baute er gemeinsam mit Lisa Feulner das Büro für Architektur und Denkmalpflege in Weißenburg auf. Sie betreuen Projekte in der Denkmalpflege, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Ausstellungsgestaltung, städtebaulichen Entwicklung, und seit 2009 tun sie das von ihrem Büro in Ellingen aus – gleich hinter dem Schloss. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen begleiten ihre engagierte Arbeit.

Christiane Strub, Gründungsmitglied

Christiane Strub ist 1957 in Bad Säckingen geboren. Der Genuss wurde ihr im Südschwarzwald quasi in die Wiege gelegt. Später bei ihren vielen Streifzügen durch Europa war das ein Vorteil. Mit sicherem Geschmack spürte sie Spezereien nicht in den Feinkostläden, sondern in kleinen Dörfern abseits der großen Routen auf. Heute betreibt sie damit den kleinen, aber feinen Europäischen Dorfladen, in dem Genießer auf ihre Kosten kommen. Dabei hat sie eine klare Linie: "Hat mir etwas außergewöhnlich gut geschmeckt, dann bin ich der Sache nachgegangen, habe erkundet, wer es wo und wie hergestellt hat. Immer wieder habe ich dabei festgestellt, dass hinter jedem guten Produkt das Engagement von Menschen steht, die kompromisslos ihren Weg gehen und hartnäckig ihre Ziele verfolgen."

Nach zahlreichen Stationen ist sie wieder in ihre zweite Heimat: Franken zurückgekommen und möchte sich vor allem dem Genuss widmen. Zusammen mit Rainer Heubeck veranstaltet sie die Fränkischen Genusstage in Weißenburg -  bereits zum dritten Mal mit großem Erfolg.

christianestrub@panache.de

www.die-fraenkischen-genusstage.de

www.panache.de

Rainer Heubeck, Gründungsmitglied

Für die Feinschmecker ist Rainer Heubeck mit seinem SchokoLaden unverzichtbar geworden: Nirgendwo sonst im südlichen Mittelfranken bekommt man so ausgesuchte Weine, Käse, Delikatessen und vor allem: richtig gute Schokolade. Er ist durch und durch Gourmet, liebt es, selbst am Herd zu stehen und ausgefallene Menüs zu komponieren. Besonders in seinem Element ist er, wenn sich Kakao unter seinen Händen zu kleinen, raffinierten Schleckereien verwandelt.

Die Pralinen aus seiner Schokoladenmanufaktur sind ein Gedicht und nicht nur bei den Weißenburgern heiß begehrt. Es ist immer ein Erlebnis, samstags an seinem Stand auf dem Wochenmarkt vorbei zu schauen, mit ihm über Schokolade in all ihren Spielarten zu philosophieren und sich natürlich durch die eine oder andere köstliche Tafel zu probieren: Von Bonnat, über Domori, Cluizel, Gerbaud, Hochleitner, Amadei, O-Café, Slitti bis zur Tiroler Edlen hat er dort alles versammelt, was zu Recht Rang und Namen hat und pures, langanhaltendes Schokoladen-Vergnügen verspricht.

Immer wieder im April veranstaltet er zusammen mit Christiane Strub die Fränkischen Genusstage.

R.Heubeck@t-online.de 

www.die-fraenkischen-genusstage.de


Die Satzung

Satzung des Wir sind Rot-Weiß e.V.

 

 

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 18. August 2012 in Weißenburg. Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Weißenburg
unter der Registriernummer VR 200497 am 29. Oktober 2012.

Präambel

Wir sind Rot-Weiß e. V. stellt fest, dass die Region Franken: die Regierungsbezirke Unter-, Mittel- und Oberfranken und die benachbarten fränkischen Sprachgebiete z. B. in Baden-Württemberg, Thüringen und in der Oberpfalz (s. angefügte Karte) in der öffentlichen Wahrnehmung eine untergeordnete Rolle spielen.

Kernaufgabe des Vereins ist es , Franken stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der Verein wird sich dabei nicht nur auf einen Aspekt konzentrieren, sondern Franken stets als Ganzes betrachten (z. B. Politik, Kunst, Tourismus, Unternehmen, Sport etc.). Getragen wir der Verein von drei Kernwerten, die in allen Aktionen, Initiativen und Äußerungen einen unverrückbaren Stellenwert haben:

Franken ist wertig – Franken sind wertig

Franken ist weltoffen – Franken sind weltoffen

Franken wagt was – Franken wagen was

In diesem Sinne gibt sich Wir sind Rot-Weiß e. V. folgende Satzung:

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen Wir sind Rot-Weiß e.V.
2. Er hat seinen Sitz in Weißenburg und ist im Vereinsregister eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

1. Ziel des Vereins ist es auch, die Aufmerksamkeit für Franken in Deutschland, Europa und global zu steigern. Unter anderem durch die Einführung und Verbreitung einer Dachmarke.

2. Der Verein erreicht seine Ziele vor allem durch

^ eine zielstrebige Verbreitung der eingetragenen Marke: Franken – Wir sind Rot-Weiß (z. B. als         Destinationsmarke, Produktmarke oder als Event- und Attraktionsmarke). Darüber hinaus sollen Partner für ein effizientes Co-Branding gefunden werden.

^ die Beratung von Unternehmen, Verbänden und Gebietskörperschaften (z. B. Monitoring, Präventions- und Krisenmanagement, Markenentwicklung, Moderation, Coaching, Tourismus). Jegliche Beratung wurzelt in den regionalen Werten. Der Radius reicht von lokalen bis globalen Aktivitäten.

^ kompromisslose Betonung der fränkischen Qualitätsaspekte (z. B. Genussmittel, Gastronomie und Beherbergung, Entwicklung von PR Strategien).

^ die Verleihung des Titels „Fränkischer Botschafter“ auf der Grundlage der drei Kernwerte (z. B. Fränkischer Genussbotschafter, Fränkischer Kulturbotschafter etc.) und

^ die Verleihung von Qualitätslabels (wie z. B. bei Genussmittel: ‚Ein starkes Stück Franken’)

3. Information der Öffentlichkeit, Gebietskörperschaften auf allen Ebenen, Vereinen und Betrieben und der Medien.

 

§ 3 Mitgliedschaft

1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder.

2. Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Sie haben eine Stimme, sowie aktives und passives Wahlrecht.

3. Fördermitglieder können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Sie haben weder Stimmrecht noch Wahlrecht.

4. Ehrenmitglieder haben weder Stimmrecht noch Wahlrecht, wenn sie nicht zugleich auch ordentliches Mitglied sind.

5. Ordentliche Mitglieder können alle natürlichen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.


6. Die Mitgliedschaft wird erworben durch eine unterschriebene Beitrittserklärung und der Zustimmung des Vorstands.

7. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstandmit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres .

8. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den

   a. Vereinszielen zuwider handelt oder
   b. seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt.

   Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet
   endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

9. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod und ist nicht vererbbar.

10. Art der Mitgliedschaft:

     a. Die Gründungsmitglieder sind ordentliche Mitglieder.

     b. Im Übrigen kann die Fördermitgliedschaft in Textform gegenüber dem Vorstand beantragt werden.

     c. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.  Der           

         Vorstand  kann dem Gesuch zustimmen, dieses ablehnen oder das Gesuch der
         Mitgliederversammlung zur Entscheidung übergeben.

     d. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller Ablehnungsgründe mitzuteilen.
     e.  Mit Annahme des Beitrittsgesuchs wird der Antragsteller zum fördernden Mitglied.
     f.   Das fördernde Mitglied kann, wenn es sich um eine natürliche Person handelt, die ordentliche
          Mitgliedschaft beantragen. Für das Verfahren gelten die Absätze b. bis d. entsprechend.
     g.  Ein ordentliches Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Willenserklärung gegenüber dem
          Vorstand die Änderung seines Status zum fördernden Mitglied erklären.
     h.  Ehrenmitglied wird, wer auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zum
          Ehrenmitglied ernannt wird und dies annimmt. Eine bestehende ordentliche oder fördernde
          Mitgliedschaft wird davon nicht berührt.

§ 4 Mitglieder – Rechte und Pflichten

1. Die Mitgliederversammlung beschließt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Beiträge regelt.



2. Die Mitglieder erhalten bevorzugte Bedingungen für die Nutzung der fränkischen Marke Wir sind Rot-Weiß. Die Mitgliederversammlung beschließt dazu eine Nutzungsordnung.

 

§ 5 Organe des Vereins


Die Organe des Vereins sind:

1. Mitgliederversammlung

2. Vorstand

3. Kassenprüfer

4. Beirat

 

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.
Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:


a. Wahl und Abwahl des Vorstandes.

b. Wahl der Kassenprüfer

c. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

d. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans

e. Beschlussfassung über den Jahresabschluss


f.  Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

g. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

h. Erlass der Beitrags- und Nutzungsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist


i. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

j. Die Mitgliederversammlung kann eine Geschäftsführung auf die Dauer von drei Jahren bestellen. Diese muss nicht Mitglied des Vereins sein. 


2. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher schriftlich eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, mindestens einmal im Jahr.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung stattfinden.


4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der Vereinsmitglieder anwesend sind. Sollte Beschlussunfähigkeit vorliegen, ist eine neue Mitgliederversammlung innerhalb von 6 Wochen einzuberufen. Für die Beschlussfähigkeit dieser Mitgliederversammlung gilt kein Quorum mehr. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

 

§ 7 Vorstand

1.  Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

     a. Vorsitzender

     b. Stellvertretender Vorsitzender

     c. Schatzmeister

     d. nach Maßgabe der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung bis zu vier Beisitzer

2.  Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Sie müssen ordentliche Mitglieder des Vereins sein.

3.  Der Vorsitzende und der Schatzmeister sind in gesonderten Wahlgängen zu wählen. Die anderen Mitglieder des Vorstands können in einem Wahlgang gewählt werden, wenn für die zu wählenden Vorstandsämter nicht mehr Wahlvorschläge vorliegen, als Personen zu wählen sind.

4.  Die Neuwahl des Vorstandes erfolgt erstmalig in der ordentlichen Mitgliederversammlung des Jahres 2015, danach jeweils in der in das dritte Jahr nach der Wahl des Vorstandes fallenden ordentlichen Mitgliederversammlung.

5.  Abweichend hiervon kann ein neuer Vorstand oder ein Ersatzmitglied gewählt werden, wenn der Vorstand oder ein Mitglied zurücktritt, die ordentliche Mitgliedschaft eines Mitgliedes des Vorstandes erlischt oder die Mitgliederversammlung dies mit einfacher Mehrheit beschließt.

6.  Die Amtszeit des alten Vorstands endet mit der Neuwahl des Vorstandes. Die Wahl hat spätestens 30 Tage vor Ende der Amtszeit zu erfolgen. Dem neu gewählten Vorstand ist bis zur Amtsübernahme Einblick in die Geschäfte des amtierenden Vorstands zu geben, um eine ordnungsgemäße Übergabe zu gewährleisten.

7.  Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der Schatzmeister und der stellvertretende Vorsitzende. Jeweils zwei Vorstände gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Für bestimmte Rechtsgeschäfte im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs bei der Erledigung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins kann durch Vorstandsbeschluss einem Vorstandsmitglied Einzelvertretungsvollmacht erteilt werden.

8.  Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an der Abstimmung teilnimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt. Dieses Protokoll ist den Mitgliedern spätestens zwei Monate nach Beschluss in geeigneter Form zugänglich zu machen.

9.  Scheidet ein Vorstandsmitglied nach § 26 BGB vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, wählt der Gesamtvorstand aus seiner Mitte einen Nachfolger. Der nachrückende Beisitzer ist für die restliche Amtszeit Mitglied des Vorstands gemäß § 26 BGB. Sollte dies nicht möglich sein, kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung für die Nachwahl einberufen.

10.  Der Vorstand wird ermächtigt, solche Satzungsänderungen selbständig vorzunehmen, die das Registergericht oder die Finanzbehörden aus vereins- oder steuerrechtlichen Gründen fordern. Über entsprechende Änderungen sind die Mitglieder spätestens auf der folgenden Mitgliederversammlung zu informieren.

11.  Der Vorstand haftet dem Verein nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

§ 8 Beirat

1. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Aufgaben einen Beirat berufen.

2. Der Beirat berät den Vorstand zu Themen, die den Zielen und Aufgaben des Vereins dienen und spricht Empfehlungen aus.

3. Der Beirat besteht aus bis zu 5 Mitgliedern und wird für maximal 3 Jahre bestellt.

4. Der Vorstand lädt zu den Sitzungen des Beirates mit einer Frist von drei Wochen ein und bereitet die Sitzungen vor.

5. Der Beirat ist mit einfacher Mehrheit der anwesenden Beiräte beschlussfähig.

§ 9 Kassenprüfer

1.   Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben.

2.   Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

3.   Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein.

§ 10 Satzungsänderungen und Auflösung

1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.



2. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins fällt das gesamte Vermögen an die Mitglieder oder an einen juristischen Rechtsnachfolger (Beschluss der Mitgliederversammlung), und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.